Müslüm, wo bist du aufgewachsen?
Auf de Schitrasse, in de Chuartier.
Seit Jahren wohnst du nun in der Schweiz. Gefällt es dir hier?
I liebe de Schwais, wail sie isch liberal und neutral wie aine Joghurt. Wäre die Schwais aine Frau, würde ich permanent Liebe mache mit ihr.
Hast du einen CH-Pass?
Ainen C-Auswais. Das heisst, maine Auswais isch glaichsaitig aine One-Way-Tichet in de Türchai, falls ich aines Tages chriminell werden würde.
Du hast es dir zur Aufgabe gemacht, Süpervitamin flächendeckend an die Bevölkerung zu verteilen. Was ist das?
Süpervitamin isch aine Frechuenstherapie, die achut süchtig macht. Man chonsumiert es über de Ohren und schtaigert so saine Paarungsachtivität.
Was passiert dann?
Man wird von der Materie befrait.
Was ist konkret dein Ziel?
Dass sich die Waissen, die Schwarsen und die Gelben treffen, nicht nur auf ain Bierli, sondern auch mal für ain chlaines Intermesso unter der Bettdeche!
Träumst du noch von anderen Dingen?
Ja, dassich mit mainer Chümülüs-Charte aine Ermessigung in de Rotlicht-Milliö bechomme und dass der chulschte Radiosender, Radio RaBe, aines Tages sum Schtaatssender ernannt wird!
Du bist am Samstag zu Gast im Escherwyss-Club. Wie kann man sich auf dein Konzert vorbereiten?
Man sollte die iPhones zu Hause lassen!
Warum?
Weil ich jedes Mal, wenn ich auf de Bühne stehe, de Gefühl habe, dass ich in ain Interdiscount-Schaufenster guck.

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