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Matura-Party-Contest 2012
Die letzte Maturparty ging über die Bühne
Nach der letzten Sause soll jetzt die beste Matura-Party erkoren werden.
From , last updated on 30.07.2012, 18:58 Google+

Am vergangenen Wochenende war es so weit. Die letzte Maturparty ging in der Härterei über die Bühne. Nicht ohne einen Alpcan, welcher sich wie im Seniorenheim fühlte.

Deko: Ballons, eine «Yolo»-Wand, Leinwand mit Visuals. War ganz okay.

Musik: Für mich gabs zu viel Bass und zu wenig Melodie. Am Anfang war das noch ganz okay, irgendwann hat's dazu geführt, dass ich die Musik ausgeblendet habe. Auch die Leute auf der Tanzfläche schien die Musik nicht zu interessieren. Es war mehr ein Rumstehen und Löcher in die Luft starren.

Stimmung: Wirklich grosse Stimmung kam nie auf. Dies mag aber auch daran liegen, dass die Härterei viel zu gross ist für die 300 anwesenden Leute. Da haben wir also schon bessere Maturpartys erlebt. Einige sogar.

Styling: Nichts sonderlich Auffallendes. Viel Hemden - der typische Maturandenlook - Girls eher locker. Fast keine Heels. Das finde ich immer wieder schade.

Flirtfaktor: Minim vorhanden. Gab nicht sehr viele knutschende Pärchen und leuchtende Gesichter. Vielleicht lag das auch dran, dass man in der wenig gefüllten Härterei zu offensichtlich zur Schau gestellt wurde.

Fazit: Schade. Nur schon mit einer kleineren Location hätte man das, was hier passierte, verhindern können. Zu wenig Menschen, zu viel Platz. Langweilige Musik. Denn das Motto hätte einiges hergegeben. Das nächste mal vielleicht.

Und weiter geht es mit Maturparty Nummer...ach keine Ahnung mehr. Ich war in den letzten Tagen an mehr Partys als im gesamten halben Jahr zusammen. Da ist es schwer, eine Übersicht zu behalten. Am Donnerstag war also die Kanti Hottingen im Cabaret dran:

Deko: Deko? Hmm...Gabs denn welche? Ich hab nichts gesehen. Das Thema war Mona Lisa. Aber warum?

Musik: Von Dubstep, über Hip-Hop bis hin zu knallendem Bass war alles dabei. Vor allem im Outdoor-Zelt fand ich mich im zweiten Teil des Abends tanzend vor. Daumen hoch.

Stimmung: Viele Leute, grosses Gedränge, Stimmung gut, aber auch nicht bombastisch. Viele Betrunkene liefen rum, oder versuchten es zumindest. Glaubt mir: Ich weiss, wovon ich rede.

Styling: Querbeet. Vom Segelschühchen/Ralph Lauren Träger bis hin zum alternativsten Hippiemädchen straight outta Woodstock war alles vorhanden. Ein bisschen glamouröser hätts sein dürfen.

Flirtfaktor: Hier wurde mit den Augen geflirtet. Musste ein paar mal wegschauen, um mich nicht wegen sexuellen Handlungen mit Minderjährigen strafbar zu machen. Knutscher und Knutscherinnen überall. Auf dem Nachhauseweg hatte ich sogar noch einen Starmoment: «Ohmeeeingooott, du bist doch der...!!!» inklusive Foto in der Diashow. Ab ins Taxi und weg.

Fazit: Gutes Mittelmass mit Tendenz nach oben. Ich hatte zwar meinen Spass, aber nicht «The Time Of My Life», wie Bill Medley und Jennifer Warnes dazumal sangen. Oder die Black Eyed Peas mit ihrer komischen Version. One to go!

 

Alpi ist zurück und traf die Kanti Stadelhofen im Hive.
Deko: Alle waren bemalt, als wäre der Indianerstamm dabei in den Krieg um Leben und Tod zu ziehen. Toll: Die Farben leuchteten im Dunkeln.
Musik: Mir hat's enorm gefallen. Guter ein Finger in der Luft, mit dem Bein wipp Sound. Bis dem DJ der Laptop abstürzte und der darauffolgende komische Raggamusik spielte. Aber dieser sah dann ziemlich schnell ein, dass dies nicht wirklich ankam.
Stimmung: Voller hab ich das Hive noch nie erlebt. Die Maturanden feierten, als gäbe es kein Leben nach der Matur.
Styling: Alle kamen so, wie sie auch sonst auf der Strasse rumlaufen. Ausser die Piratin. Also zumindest hoffe ich, dass sie normal nicht so rumläuft. Hier hätte man sich ein bisschen mehr Mühe geben können. Wo waren die Heels?
Flirtfaktor: Ich wurde etwa 20 mal angelacht und hinter mir wurde getuschelt. Pärchen knutschten und grabschten überall. Hier wurde regelrecht eine Orgie gefeiert.
Fazit: Toll wars! Bis jetzt einer meiner Favoriten, wenn auch nicht die Nummer 1! Einzig hätten sich die Besucher mehr rausputzen dürfen. Und an den Typ, der den Selector aufs Übelste beleidigte: Dude, du hast die Reife definitiv noch nicht erreicht.

>> Hier die Fotos der Party.

 

So, dieses Wochenende durfte ich, Julian, Alpcans ehrenhafte Aufgabe übernehmen. Am Sonntag wollte die KS Wiedikon die Station à la 1001-Nacht verzaubern. Mal schauen ob, sie es geschafft haben.

Deko: Klein aber fein. Vor allem Sarah hat es die Deko in der Station angetan. Mich hat es daran erinnert, wie ich mit 19 Jahren die Deko für meine Party in der Cocuna gemacht habe - hach. Ich fand die Idee mit den Shishas im Fumoir viel erwähnenswerter. Dicker Pluspunkt dafür. Ausserdem gab es sexy Bauchtänzerinnen, nice!

Musik: Auch an der 1001-Party stand ein wirklich guter DJ hinter den Plattenspielern. DJ Doobious hat einen richtig guten Urban-Mix rausgehauen, Alpcan hätte es gefallen.

Stimmung: Es fehlte ein wenig an Leuten, weshalb die Bar um halb zwei schon dicht machte. Den Kanti-Schülern war das aber egal – sie feierten einfach weiter.

Styling: Die Wiediker haben sich richtig in Schale geworfen.

Flirtfaktor: Leider tote Hose. Es haben sich Grüppchen gebildet, die sich gegenseitig irgendwie ignorierten, nicht so cool.

Fazit: Eigentlich eine coole Sause. Mit dem Sound wurden die Openair-Frauenfeld-Gänger abgeholt und die Shishas sorgten für ausgelassene Stimmung. Leider etwas wenig Kanti-Schüler.

>> Alle Bilder der Party gibts hier

 

Am Samstag ging es für Kanti-Party Nummer vier an die Kenover von der KS Enge im Papiersaal.

Deko: Vom Versprochenen Strand und Palmen bekam ich leider nicht viel zu sehen. Dafür waren die Visual-Projektionen schon ein wenig fancy. Auch wenn ein Drink nicht zur Deko gehört, pack ich ihn hier rein: Ich habe den Kenover-Drink als erstes bestellt, um zwei Uhr morgens – das will was heissen.

Musik: Jenas Fox hat seinen Job richtig gut gemacht – eine freche Mischung aus allem was Spass macht. Der House-Floor wurde hingegen erst gar nicht wirklich eröffnet, weil zu wenig Publikum.

Stimmung: Grosser Raum, wenig Leute. Wenn die Hälfte der 100 Enge-Schülern draussen rumhängt, kann ja keine Stimmung aufkommen – schade um die gute Musik, ihr da draussen.

Styling: Bitte Kinder, es ist eine Abschlussparty! Entweder müsst ihr euch stylen, als wär es euer letzter Abend oder euch so verrückt benehmen, als wär es euer letzter Abend. Abgesehen von  ein paar Hawaiihemden – ich habe vergessen, ob die cool sind – und einem Mädchen mit Schnorchel und Tauchbrille nichts Bemerkenswertes.

Flirtfaktor: Auf den Sofas in den Ecken wurde geknutscht und auf der Tanzfläche abgeshaket – passt.

Fazit: Papiersaal vs. Caliente vs. Openair Frauenfeld = schwierig. Es fehlten einfach Partypeps.

 

Als drittes ging die Kantonsschule Küsnacht in den Ring. Und zwar übernahm sie mit ihrem College-Motto den Blok:

Mein Chef meinte, ich müsse mich kürzer halten. Okay, okay, mach ich doch:

Deko: Im Gegensatz zu Sarah von Joiz, welche das ganze sehr herzig Sirup-Pong nennt, habe ich den Beerpong Tisch geil gefunden. Tolle Sache. Auch die Hot Dog Maschine und die roten Pappbecher haben mich in meine Zeit in den USA zurückversetzt. Cool aufgemacht.

Musik: Hier lief Mainstream! Was nicht schlecht sein muss. Insgesamt ganz okay.

Stimmung: Bis die Stimmung richtig aufkam, mussten schon ein paar Liter Alkohol getrunken werden. Aber am Schluss feierten die 300 College-Studis ziemlich ausgelassen.

Styling: Eher mickrig. Die Collegejacken fand ich zwar persönlich toll, aber sonst gaben sich die College-Kids bei der Kleiderauswahl keine grosse Mühe. Könnte also echt besser sein, liebe Kinder. Denn Chucks gehören in die Freizeit und an Konzerte. Nicht an Abschlusspartys.

Flirtfaktor: Da ging was. Hab die «Meine Freundin dort hinten findet dich süss»-Masche wieder erlebt. Hatte zwar gedacht, das gäbe es nur in der Oberstufe, aber ich lass mich gerne eines Neuen belehren.

Fazit: Cool. College ist immer gut. Aber viele Verbesserungsmöglichkeiten. Danke für den Hot Dog!

>> Alle Bilder der Party gibt es hier

 

Die zweite Maturparty war diejenige vom RG Rämibühl. Sie fand am Samstagabend in der Kanzlei statt. Das Urteil von Alpcan:

Da war ich nun, 03.15 Uhr morgens vor der Kanzlei, relativ erheitert aufgrund irgendwelcher toxischer Substanzen und ohne Hoffnung, dass noch irgendetwas in der Kanzlei laufen sollte, da doch schon relativ spät. Doch der Kindergarten war noch in vollem Gange und die Kanzlei zeigte sich von einer Seite, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Das Motto der Maturparty vom RG Rämibühl war Kindergarten. Und so sah es auch aus.

Deko: Ein riesiger Schnuller verschönerte das DJ Pult und farbige Windeln hingen von der Decke. Glücklicherweise leere Windeln. Alles andere wäre zwar authentisch, aber doch irgendwie fehl am Platz gewesen. Die Maturanden und Maturandinnen hatten Chindsgi-Bändel um den Hals und auch ich bekam gleich einen übergestülpt und wollte nur noch händchenhaltend in Zweier-Reihen rumlaufen. Die Jägermeister-Shots waren das Einzige, was mich wieder zurück auf den Boden holten und mich an meine Volljährigkeit erinnerten.

Musik: Pushking Noize und Jin Chillah waren trotz später Stunde noch voll in Fahrt und spielten Tropical House (was hat das eigentlich mit den Tropen zu tun?) auf voller Lautstärke. Ich gab mich vollkommen der Musik hin und zuckte mit dem Bein zum Beat. Die Jägermeister-Shots waren da auch ziemlich behilflich und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es nicht die ersten waren für die beiden DJs. Trotzdem machten sie einen 1a Job. Top!

Stimmung: Ich war sehr gut gelaunt. So auch alle Anwesenden auf dem Dancefloor. Es wurde getanzt, was die späte Stunde und der Promillewert hergaben und der Club war proppenvoll. So sollte an Maturparties gefeiert werden. Zwar gab es keine durchgeknallten Spassvögel, welche zum Beispiel Purzelbäume im Club machten, aber vielleicht hab ich die auch einfach verpasst. Schade wär's drum.

Styling: Nicht zu chic, nicht zu salopp, genau richtig und angenehm. So wie es sein sollte. Ich wollte einem unbedingt sein Cap abkaufen, aber er hat mein letztes Angebot von 80.- abgelehnt. Tja, vielleicht ist er der Grund, wieso die Party schlussendlich leider nur Zweiter wird. Aber ich will mich ja noch nicht festlegen. Das soll nur ein Seitenhieb sein, dass man mich mit Supreme Caps kaufen kann. Höhö.

Flirtfaktor: Ich wurde wieder nicht angemacht. Oder aber ich weiss es nicht mehr. Aber es waren doch knutschende Pärchen in dunklen Ecken vorhanden. Hier wurde anscheinend geflirtet und gefunden. Schön!

Fazit: Für die späte Stunde und den hohen Alkoholpegel eine tolle Abwechslung zur Party am Donnerstag. Die Reife kann auf sich warten lassen, let's go back to Kindergarten. Hat Spass gemacht! Am Montag geht's weiter.

 

Am Donnerstag gings los mit dem Literargymnasium Rämibühl. Die Maturanden feierten im Station Club beim Bahnhof Enge. Hier ist Alpcans Urteil:

Deko: Was Deko? Ein McDonalds Kindergeburtstag ist besser dekoriert, mit den hübschen Ballons und so. Ein paar Leuchtstäbe an die Wand kleben ist für mich keine Deko, sondern eine lieblose Last-Minute-Idee, weil man die Deko eben vergessen hat. Immerhin: Man konnte diese Leuchtstäbe zu Bällen zusammensetzen und in der Station rumkicken. Balotelli Feeling pur.

Musik: Da ich hauptsächlich auf urbane Musik stehe, bin ich nicht so belesen in der Musikrichtung der Endstation-Party. Was nicht heisst, dass ich keine Ahnung habe. Also bitte! Die Handbandits, Jimi Jules und Ryan Riot ballerten elektronische Musik (ja, sorry, ich kann das nicht genauer definieren) vom Feinsten hin. Ich hab mich sogar einen Moment lang mit den Händen in der Luft erwischt. Und ziemlich schnell wieder runtergenommen. Könnte ja irgendjemand sehen.

Stimmung: Von frischen Maturanden hätte ich also einiges mehr erwartet, erinnere ich mich doch gerne an meine eigene Maturparty. Oder eben auch nicht. Hab ich überhaupt die Matur? Ja, ich glaub schon.

Styling: Die Mädels von heutzutage setzen anscheinend wieder vermehrt auf flache Schuhe. Leider. So kann man ihnen jedoch besser in den Ausschnitt schauen. An Reizen geizten die Girls nämlich überhaupt nicht. Nur eine mit so 'nem Blumending auf dem Kopf war mir zu hippig. Die Jungs haben ihre schönsten Markenhemden aus dem Schrank geholt und die Haare gemacht. Soll wohl reif aussehen. Tut es aber nicht mit den 18-Jährigen Babyfaces. Jöö.

Flirtfaktor: Ich wurde nicht angemacht. Und das bei meinem schönen Antlitz. Irgendwie ungewohnt...

Fazit: Ein gelungener Auftakt mit noch relativ viel Entwicklungspotential. Vor allem die Stimmung der Maturanden könnte noch einen Zahn zulegen. Aber wir haben ja noch acht Partys vor uns. Und etwa 64 Biere und 112 Shots. Am Samstag geht's weiter. Show me what you got, RG Rämibühl!

>> Alle Bilder der Party gibt es hier

Die Jury (v.l.n.r. Quanz, Alpcan, Sarah)


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