Was macht ein Festival, zu einem perfekten Event? Sind es die DJs, die grossartige Sets spielen? Die Menschen, die durchgehend gut gelaunt sind? Oder ein Ambiente, das es so nicht zweimal auf der Welt gibt? Am Tomorrowland 2012 dieses Wochenende im belgischen Boom haben all diese Faktoren für ein sicherlich unvergessliches Erlebnis gesorgt. Bei der achten Ausgabe des Festivals pilgerten rund 180‘000 Tanzbegeisterte aus der ganzen Welt in das kleine Dorf bei Brüssel. In einem Disneyland-ähnlichen Ambiente voller Farben und Fabelwesen wurde während drei Tagen zu elektronischer Musik getanzt.
Das absolute Highlight war dabei einer der letzten Auftritte der Swedish House Mafia. Bis zu den hintersten Rängen klatschte, kreischte und jubelte die Menge den drei Mafiosi lautstark zu. Die zweistündige Show des schwedischen Trios wurde zuletzt mit einer bombastischen Pyro-Licht-Show gekrönt. Auch David Guetta, Avicii, Fatboy Slim, Skrillex, Carl Cox, Afrojack, Steve Aoki, Bloody Beetrotts, Sven Väth, Richie Hawtin, Jeff Mills und der Berner Deetron konnten Akzente setzen. Die einzig offene Frage, die sich einige Besucher auf Plakaten gestellt haben, war: «Gibt es ein Leben nach Tomorrowland?»

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