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Tacabro im Interview
«Wir wurden nicht ernst genommen»
Über Erfolge und Ängste der «Tacata»-Gruppe.
From , last updated on 06.08.2012, 15:20 Google+

Mit «Tacatà» landete die italienische Gruppe Tacabro, bestehend aus Sänger Ruly Rodríguez, DJ Salvatore «Salvo» Sapienza und Produzent Mario Romano, den ultimativen Sommerhit 2012. Am Dienstagabend war das Dance-Trio im Zürcher Lokal Mausefalle zu Gast. Im Interview erzählen Ruly und Salvo von der bösen Musikszene, durchgeknallten Fans, einer schmerzhaften EM und der Angst, halt doch nur ein One-Hit-Wonder zu sein.

Ihr habt in unseren nationalen Feiertag reingefeiert! War das speziell?

Ruly: Wir sind zum ersten Mal in der Schweiz, das ist doch speziell genug! Unsere Musik ist ein Feuerwerk für sich.

Bahnbrechend ist euer Sommerhit «Tacatà» ja nicht.

Ruly: Das Lied ist sehr einfach. Aber alle grossen Hits sind in erster Linie Ohrenwürmer. Wir sind extra auf diese Schiene gefahren. Wir wollten etwas machen, das gefällt. Aber klar, im Kern ist auch unser Track gleich wie alle anderen. 

Zuerst «Danza Kuduro», dann «Ai Se Eu Te Pego» und jetzt ihr. Warum funktionieren Latin-Tracks so gut?

Salvo: Diese Musik hat einen extrem positiven Effekt. Sie bringt die Leute zum Lachen.
Ruly: Bei den südamerikanischen Tänzen muss man den Takt immer mitzählen, das ist für viele schwierig. Wir haben nun einen einfachen Beat unterlegt, damit auch die Europäer mittanzen können.

Habt ihr Groupies?

Salvo: An der Tour de France hat uns eine Frau ihr dreimonatiges Baby entgegengehalten, damit wir es auf seinem Bauch unterschreiben können.

Habt ihr Angst davor, ein One-Hit-Wonder zu sein?

Ruly: Klar, aber das hat man doch immer im Leben. Wenn man keine Angst hat, kommt man nicht weiter.

Ihr habt in Italien Doppel-Platin erhalten. Wie fühlte sich das an?

Salvo: Bei unseren früheren Tracks wurden wir von der italienischen Musikszene ziemlich fertig gemacht und nicht ernst genommen. Sie fanden, wir seien zu kommerziell. Auch die Radios haben uns nicht unterstützt. Das Gefühl, nun im Heimatland geehrt zu werden, ist unbeschreiblich.
Ruly: Durch Facebook und YouTube haben wir eine Fangemeinde aufbauen können. Weil diese Community schon da war, hatten wir nach einer Woche bereits eine Million Klicks mit «Tacatà. Anschliessend kamen Radio und TV angekrochen.

Warum sing ihr nicht auf Italienisch?

Ruly: Spanisch kommt besser an und ist internationaler. Ausserdem hat Pitbull vor drei mit seinen spanisch-gesungenen Hits das Feld geebnet.

Macht die EM eigentlich immer noch weh?

Salvo: Die Spanier hatten einen guten Tag.

Hier das berühmt-berüchtigte Lied der Sommerhitler:


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