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«Sport ist mein Leben»
Sportkarriere statt Partyexzesse
Die Nachwuchssportler Christian Marti und Rahel Aschwanden verzichten auf wilde Partynächte.
Von , zuletzt aktualisiert am 26.11.2012, 17:47 Google+

Während die meisten in ihrem Alter durchzechte Nächte und wilde Partys erleben, glänzen sie mit sportlichen Leistungen: Eishockeyspieler Christian Marti und Tischtennisspielerin Rahel Aschwanden erzählen von einer Jugend jenseits der Norm. 

Ein Schweizer Eishockeyspieler in Kanada

Christian Martis Karriere begannt im Alter von fünf Jahren beim EHC Bülach. Heute bestreitet der 19-Jährige seine 15. Saison. «Mein Freundeskreis besteht mehrheitlich aus Teamkameraden und Schulkollegen aus der Primarschule. Würde ich nicht Eishockey spielen, hätte ich sicher ein anderes Umfeld», erzählt Christian gegenüber tilllate.com. Doch die Einschränkungen zahlen sich aus: «Ich kann Schmerzen, Sorgen und Probleme haben, aber wenn ich auf dem Eis bin, vergesse ich alles.»

Auf der anderen Seite ziehe das Privileg, das Hobby zum Beruf zu machen, auch eine gewisse Verantwortung mit sich: «Als meine Schulkollegen das erste Mal in den Ausgang gingen, war ich mit Eishockey beschäftigt.» Ein kleines Opfer: «Ich war nie ein grosser Partygänger und während der Saison geht man eigentlich sowieso nicht in den Ausgang», erklärt der Sportler. «Im Sommer aber bin ich gerne in Clubs.»

Für seine Leidenschaft zog Christian letztes Jahr nach Kanada zu einer Gastfamilie. «Hier sind die Regeln anders als in Kloten.» Will Christian in den Ausgang, muss er eine Bewilligung vom Trainer haben. Der Verein kontrolliert auch die Schule und die Nachtruhe. «Die wissen so ziemlich alles über dich.» Wenn seine Kollegen lustige Geschichten von Partynächten erzählen, wäre er manchmal schon gerne dabei. «Aber es gibt auch sinnvolleres als sturzbetrunken zu sein.»

Die Tischtennis-Hoffnung

Rahel Aschwanden begann mit neun Jahren Tischtennis zu spielen: «Mit zwölf kam der Profitrainer, mit dem ich bis zum Kanti-Abschluss diesen Sommer trainiert habe», sagt die 19-Jährige. Nun trainiert sie in der Werner Schlager Akademie in Wien. Prominente Unterstützung erhält sie dabei von der Roger Federer Foundation, die insgesamt 36 junge Sportler unterstützt. «Wenn ich jeweils in Basel ein Turnier bestreite, kann ich bei Rogers Eltern übernachten», erzählt Rahel.

«Mein Sport ist mein Leben. Es gibt Tage, an denen es weniger gut läuft, aber ich habe immer Spass», betont die Sportlerin. Es bleibe aber wenig Zeit für anderes: «Ich bin fast nie in den Ausgang gegangen und auch heute ist es schwierig. Ich bin jetzt im A-Kader und habe eine Vorbildrolle.» Wenn sie aber mit Freunden zusammen unterwegs ist, die dicht halten, könne sie sich auch mal gehen lassen. «Alkohol fliesst aber immer in kleinen Mengen. Der Sport steht an erster Stelle.» Obwohl ihr der Tischtennis-Verband vieles verbietet, fühlt sie sich nie ausgeschlossen: «Einfach rauchen dürfen wir nicht. Suchtmittel sind natürlich tabu. Und wir müssen schauen, wie wir uns benehmen.» Zurzeit trainiert Rahel für ein internationales Turnier in Finnland. «Ich freue mich sehr. Ich habe hart trainiert.»


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