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Im Interview
Celebrities, Pop Art und Jugendkultur
Der New Yorker Künstler Robert Mars, gilt als neuer Andy Warhol.
Von Anne-Sophie Keller, zuletzt aktualisiert am 28.08.2012, 18:02

Robert Mars sorgt mit Pop Art für Furore und wird in internationalen Kunstkreisen bereits als nächster Andy Warhol abgefeiert. Ein grosses Erbe: «Die Amerikanischen 50er und 60er haben mich stark beeinflusst. Aber ich habe noch Jahre, um dieser Ehre gerecht zu werden», sagt der 42-Jährige zu tilllate.com. Bis Dezember stellt der New Yorker seine Werke im Rahmen der St. Moritz Art Masters aus und ist somit zum ersten Mal in der Schweiz. «Ich freue mich sehr; das europäische Publikum kauft viele meiner Werke», erzählt Mars.

Faszination Celebrities

Auf seiner Homepage liest sich folgendes Statement: «In den Zeiten vor Internet und mobiler Technologie als Informationen noch nicht so einfach zugänglich waren, gab es keine Online-Celebrities. Stattdessen gab es den Mythos unnahbarer Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe, James Dean, Audrey Hepburn und Elvis Presley.» Über heutige Promis hat er denn auch eine interessante Meinung: «Es gibt Leute wie Kate Moss, die einen enormen Einfluss haben. Ihr Gesicht wird auch in 30 Jahren noch präsent sein», so Mars. Man werde sehen, wer dann noch aktuell ist. «Ich denke, dass sogar eine Kim Kardashian noch lange berühmt sein wird.»

Genau diese Faszination für Showbiz-Aushängeschilder prägt Mars‘ Werk massgeblich. Seine Bilder sind wie eine Reise durch die Amerikanische Kultur des 20. Jahrhunderts. Ganz patriotisch ist er dennoch nicht: «Ich liebe gewisse Teile meines Landes», sagt er bloss.

Skateboarding und Kunst

Doch Mars macht nicht nur Kunst. 1996 zog er nach New York und war während zwei Jahren Design Director der New Yorker Skateboard-Marke Zoo York. Immerhin hat er selber während einem Vierteljahrhundert geskatet. Kunst für Erwachsene, Lifestyle für Skater-Kids - das geht auf: «Skateboarder sind empfänglich für kreative Projekte und kennen diese Art von Kunst bereits. Pop Art sei für ein jüngeres Publikum einfacher zu verdauen: «Immerhin repräsentiert dieses Kunst-Genre das, womit die Jungen täglich konfrontiert werden.»

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