Dem Berufswunsch Profifahrer näher kommen und sich den Lebenstraum verwirklichen, an einem echten Rennen teilzunehmen: Das ist das Konzept der Abarth Talentshow «Make It Your Race», welche auf MTV Schweiz ausgestrahlt wurde. Für das Scouting haben sich 60 000 Teilnehmer aus Deutschland, Italien, Grossbritannien, Frankreich, Belgien und der Schweiz für die begehrten Startplätze beworben. Aus dem Boot Camp mit dem Zürcher Rennfahrer Yoshiki Ohmura ging der Romand Fabio Keller als Schweizer Finalist hervor.
Das grosse Finale in Italien
Mit weiteren fünf Piloten aus anderen Ländern konnte der 20-Jährige am 24. Juni mit einem Abarth 500 «Assetto Corse» bei der Trofeo Abarth auf der Rennstrecke im italienischen Franciacorta um den Sieg fahren.
«Die Zeit in der Show war extrem wertvoll. Wir haben den ganzen Juni gedreht und ich habe viel profitiert», sagt Fabio gegenüber tilllate.com. Sein Auftritt in der MTV-Sendung schlug in seinem Umfeld hohe Wellen: «Als ich danach mal im Ausgang war, hat mich ein Girl auf die Show angesprochen und auch meine Kollegen haben jede Folge gesehen.»
«Ohne Geld geht gar nichts»
Die Leidenschaft für schnelle Autos kommt bei Fabio nicht von ungefähr - sein Vater war Rennautofahrer bei Ferrari in Italien: «Ich bin mit Autos aufgewachsen.» Die Herausforderung, der schnellste zu sein, reizt den Sportstudenten dabei am meisten. Am liebsten würde er Profirennfahrer werden: «Aber es ist schwierig. In diesem Geschäft braucht man Kontakte und Sponsoren. Ohne Geld geht gar nichts.»
«Make It Your Race» startete am 19. Oktober auf MTV Schweiz. Am 6. Dezember um 20:55 Uhr wird das Best Of ausgestrahlt, anschliessend kann man sich die Wiederholung auf mtv.ch ansehen.
Der Härtetest
Doch wie fühlen sich 200 PS unterm Hintern eigentlich an? tilllate.com hat sich zur Beantwortung dieser Frage dem Adrenalinrausch hingegeben. So hat sich Redaktorin Anne-Sophie todesmutig mit Fabio auf der TCS-Rennstrecke in Lignières in einen Abarth gesetzt. Während den rund 20 Runden trat Fabio aufs Gas, während Anne-Sophie innerlich ein Testament schrieb. Leichenblass und mit leichter Übelkeit fanden wir schliesslich: Überlassen wir den Profis.

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