Auf den Spuren der Gewalt im Ausgang

Schlägereien, Messerstechereien und Vergewaltigungen: tilllate.com hat mit Profis über die Gewalt im Nachtleben gesprochen. Das Resultat überrascht.

In der Nacht auf letzten Sonntag trafen zwei Gruppen von Männern in Montlingen, St. Gallen, im Balkan-Club Disco Flash aufeinander. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten artete die Begegnung in eine Schlägerei aus. Drei Personen wurden verletzt. «Ich bin mit drei Securitas eingesprungen und habe sie rausgeworfen», sagt der Besitzer des Clubs, Zeljko Kosic, gegenüber tilllate.com: «Das ist doch reiner Kindergarten. Wir hatten seit dem letzten Januar keine Probleme mehr.»

Die Pöbelnden reagierten vernünftig, fuhren gemeinsam in die Notaufnahme in St. Gallen, um die Verletzungen ambulant zu behandeln. Beim Spital kam es erneut zu Streitereien, einer der Männer hatte einen Schlagstock dabei. Der Sicherheitsdienst des Spitals musste einschreiten.

Sind wirklich die Ausländer schuld?

Spätestens seit dem Kaufleuten-Mord (tilllate.com berichtete) ist klar, dass die Schweiz ein massives Problem mit nächtlichen Auseinandersetzungen hat. Ob Schlägereien, Messerstechereien oder Vergewaltigungen. Meist werden Ausländer beschuldigt. Die Profis sind anderer Meinung: «Die Schichtmigration gibt es an sich nicht mehr. Mit der Einreisewelle der Deutschen hat sich das geändert», sagt Cornelia Bessler, Chefärztin und Psychologin der Kinder und Jugendforensischen Abteilung der Universität Zürich. Auch Geschäftsführer der Security-Firma Novaprotect (Hive, Zukunft etc.) Ralph Roos siehts ähnlich: «Es gibt keine Klassifizierung der Täter. Klar fallen Ausländer mit Migrationshintergrund auf, doch es gibt mindestens genau so viele gewalttätige Schweizer.»

Als Ursache gelten Suchtmittel wie Drogen und Alkohol. «Die Müdigkeit ist dabei nicht zu unterschätzen. In der Nacht führt diese dazu, dass man die Kontrolle schneller verliert», erklärt Bessler. Oft könne man auf Gewalt nur mit Gewalt antworten. «Unsere Securitas sind ausgebildet, die Leute festzuhalten oder zu trennen. Es kommt trotzdem vor, dass wir anwenden müssen. Dies aber nur, wenn unser oder das Leben Dritter in Gefahr ist», erklärt Roos.

Seid gewappnet!

Das Ende des Jahres steht vor der Türe. Viele Leute, auch Jugendliche, fallen in eine depressionsähnliche Stimmung. Ralph Roos und sein Team spüren diese Tatsache massiv: «Die Endjahrdepression ist sehr heikel. Die Menschen sind frustriert, das eigene Leben wird in Frage gestellt. Das führt dazu, dass es zu mehr Gewalt kommt.» Im Dezember sind die meisten Securitas mit einer Extra-Weste im Einsatz.
 


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29 Kommentare

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