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Knochenjob Tänzerin
Drogen, Strapse und Minis
tilllate.com hat sich an die Fersen von zwei sexy Tänzerinnen geheftet. Die nackte Wahrheit.
Von , zuletzt aktualisiert am 20.11.2012, 18:15 Google+

Bühnen, Käfige und Poledance-Stangen in Nachtclubs: Das ist der Arbeitsplatz von Stephanie Stöckli und Lara De Siena. «Berufstänzerin ist ein Knochenjob», betont die 21-jährige Lara gegenüber tilllate.com. Die beiden Schweizerinnen begannen im Alter von vier Jahren mit klassischem Tanz und sind seit mehreren Jahren Teil der Animations-Tanzgruppe Datt’Style. Getroffen hat tilllate.com die Girls im Zürcher Club Indochine an der «Billionaires Club»-Party vom 2. November. Das Interview fand in einem vollgestopften Büro statt: «Hier ist es noch schön. Meist sind die Umkleide-Räume unwürdig und dreckig», sagt Lara.

Stephanie finanziert sich mit den Aufträgen ihr Studium in Publizistik und Filmwissenschaften: «Früher war Tanzen ein eher schlecht bezahlter Job, heute kann man davon leben», erklärt die 24-Jährige. Für die gelernte Kauffrau Lara bringt der Job ganz andere Vorteile: «Man kriegt viel Aufmerksamkeit.»

«Uns wurden Drogen angeboten»

Korsett, Mini-Rock, Strapsen - auch am Abend unseres Besuchs fällt das Outfit der Girls freizügig aus. Für Lara keine grosse Sache: «Ich kann mich beim Tanzen knapp anziehen, ohne dass jemand das Gefühl hat, ich sei eine Schlampe.»

Gegen unerwünschte Annäherungsversuche weiss sich das Duo zu wehren: «Männer fummeln ständig an unseren Beinen herum. Dann kommt es schon mal vor, dass ein Absatz ‚aus Versehen‘ auf einer Hand landet», verrät Lara. Doch Belästigungen sind nicht die einzige Schattenseite des Traumberufs: «Früher wurde den Tänzerinnen oft Kokain oder Ähnliches angeboten. Heute geschieht dies weniger», sagt das Duo, das sich klar von Drogen distanziert. 

Die Konkurrenz ist gross

Neben Datt’Style geniessen auch andere Crews grosse Erfolge. Die 1990 gegründeten Magic Dancers sind eine der ersten Tanzgruppen in der Schweiz, die kommerziell erfolgreich waren. So konnten sie bereits acht mal an der Street Parade ihr Können unter Beweis stellen.

Die Crew A Different Touch ist indes nicht mehr aus dem Partylabel «Life is a Bitch!» wegzudenken. Egal ob Männer in High Heels, Dragqueens, barbusige Tänzerinnen oder Partyclowns - die Crew mischt auf. «Die Blicke haben wir stets auf sicher», sagt Leiter Carlos Ribeiro (zum Artikel).

Ähnlich sieht es bei den Splashcats aus: Diese Tanzgruppe verspricht Folgendes: «Euren Ideen und Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt.» Auch diese Truppe fand man in vergangenen Jahren auf den Lovemobiles der Street Parade.

Neben zahlreichen Club-Auftritten lassen Marvellous anders von sich reden: So wurden sie bereits von Künstlern wie Christopher S für Musikvideos engagiert. Weiter standen sie mit dem «DSDS»-Gewinner Luca Hänni auf der Bühne.


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