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Masha Qrella (Morr Music / Berlin)

Exil, Zürich
Location Exil , Hardstrasse 245 , 8005 Zürich
Zeit 20:00 Uhr
Alterslimite 18
flyer
Dienstag, 22. Mai 2012 · Türe 20:00

NEW ALBUM "ANALOGIES" TOUR 2012
MASHA QRELLA (MORR MUSIC / BERLIN)
Support: Maya Turbo
Masha Qrella wurde als Tochter eines russichen Physikers und einer deutschen Schlafforscherin geboren. Folgerichtig verbrachte sie eine spannende wie entspannte Kindheit.

Zur gleichen Zeit als in Chicago um Jim O'Rourke, in London im Stereolab und Düsseldorf die Maus auf dem Mars operierte entwickelte Masha mit ihren treuen Weggefährten, darunter der Bassist und Toningenieur Norman Nitzsche in einem kleinen Kellerloch im beschaulichen Berlin-Pankow den Berliner Postrocksound. Mit Ihren Bandprojekten wie Mina und Contriva funkten aus Ihrer Villa Qrella, so der Name des kleinen Studios, Signale in die Welt hinaus und wurden von England über die USA bis Japan erhört.

2002 erschien Ihr erstes Soloalbum mit dem Titel "Luck" und ließ Masha Qrella endlich auch als Sängerin und Songschreiberin im klassischen Sinne auf den Popplan treten. Nach zwei weiteren Alben, darunter die wundervollen Kurt Weil und Friederich Löwe-Interpretation auf der Songsammlung "Speak Low" erscheint nun mit "Analogies" der vorläufige Höhepunkt Ihrer Karriere: Eine perfekte Popplatte zwischen Folk, Indierock und die größten Hits aller Zeiten-Radio, die ihre Reise aus dem kleinen Studio in Berlin Pankow nun in die Welt antritt.


Mythos Qrella

Alle redeten darüber, aber niemand wusste was. Aber jeder gab vor, irgendetwas darüber zu wissen. Und alle waren unfassbar neugierig.

In der Berliner Musikszene galt es in den letzten Jahre schon fast als Pendant zu "Chinese Democracy" von Guns and Roses: Das neue Masha- Qrella-Album.

Tatsächlich erschien schon im Jahr 2005 das letzte Studioalbum "Unsolved Remained". 2009 gab es mit "Speak Low" ein letztes musikalisches Lebenszeichen mit wundervollen Kurt Weill und Frederick Loewe-Lied-Interpretationen. Aber der Mythos des neuen Albums wuchs und wuchs mit jedem Schritt, den Masha vor die Tür trat. Oder eben nicht trat.

Aber nun ist die Suppe in der Gerüchteküche ein für alle Male zu Ende gekocht: Am 04.05.12 erscheint mit ANALOGIES endlich das neue Album. Und entschuldigen Sie die nahe liegende, platte Floskel wenn ich sage: "Das Warten hat sich gelohnt!"


Die eigene Musik

Auch wenn es in der heutigen Zeit aufgrund der kulturellen Digitalwerdung und der damit verbundenen Immer- und Überallverfügbarkeit von Informationen nicht zwingend eine eigene, interessante Biographie braucht, um Songs zu schreiben, ist "ANALOGIES" der beste Beweis dafür, dass es dennoch ein unfassbar großer Segen ist, wenn es denn eine eigene musikalische Geschichte zu erzählen gibt. Ja, wenn ein Künstler, in diesem Falle eine Künstlerin, ihn über viele Jahre tatsächlich auch mal gegangen ist: Den eigenen musikalischen Weg.

Die daraus resultierende stilistische Sicherheit und der virtuose kompositorische Umgang in den Liedern, also der eigenen Lebensgeschichte, der sich auf ANALOGIES zwischen Postrock-Puls, flirrendem Folk und großer hymnischer Pop-Geste offenbart, ist eben keine Imitation irgendwelcher Netzfunde. Hier schwingt in jeder gespielten und gesungenen Note gelebte Biographie mit.


Auf der Popparkbank

Schließlich gehört Masha Qrella schon seit den frühen Neunziger, etwa mit ihrer Postrock-Band MINA, zur partymachenden Avantgarde Berlins, ohne dabei jemals das Herz der Popmusik aus dem Auge verloren zu haben: Den Song.

Um Analogien, also funktionierende Vergleiche zu Masha Qrellas Musik heranzuziehen, finden sich Seelenverwandtschaften kreuz- und quer durch die Popgeschichte hindurch: Von der eigenen Postrock- Vergangenheit und der seelischen Verwandtschaft zu der experimentellen Library-Music von STEREOLAB über die MTV-Melancholie von THE CURE, bis hin zu den alles überspannenden Albatros Schwingen der Musik von FLEETWOOD MAC.


Masha Qrella:
Maya Turbo:

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